• Mein Wohnheim-Zimmer

    Am 15.05.2025 bin ich hier angekommen, im überbrücken wohnheim. Vorher war ich schon in der Tagesstätte  und lebte bei meinen Eltern nach der Trennung meines ex’s Freundes. Hier passiert an sich nichts spannendes. Manche Tage sind toll andere sind sehr langweilig.

    Mein Zimmer

  • Nicht, dass wir nichts Dringendes hätten, worum wir uns alle kümmern müssten. Da toben Kriege vor unserer Haustür, da machen reihenweise Unternehmen dicht, da avanciert der Reichtum wie die Armut zur gleichen Zeit, da kümmern sich Parlamentarier nicht mehr um die Sorgen der Bevölkerung, da implodieren Institutionen wie die öffentliche Verwaltung und die Justiz, da […]

    Scheindebatten und Symbolpolitik.
  • Gibt es ein Lebensalter oder Lebensjahr, das du noch einmal erleben möchtest?

    Meine Jugend an sich – ich will sagen, es ist alles in Ordnung. Früher wurde ich gemobbt für ganz normale Dinge, für Dinge, die heute für die Gesellschaft kein Problem sind. Damals war mental health nicht natürlich; man strebte nach Perfektion, und meine Eltern hatten das Geld nicht, um diese Perfektion zu leben. Sie arbeiten zwar, aber es reicht nicht aus. Heute bin ich reifer und weiss, dass mit mir alles in Ordnung ist, obwohl ich krank bin. Natürlichkeit war einfach nicht in. Fehler waren nicht in und ich hatte immer das Gefühl, ein Fremdkörper in der sonst so perfekten Masse zu sein. Ich weiss auch, dass die Kinder damals ihre Eltern nötigten, dass die Eltern es nicht einfach hatten und dass ich einfach zu schüchtern und zu verklemmt war, etwas zu ändern. So nörgeln wie heute die Leute im Netz in der Politik an mir herum. Kaum etwas gesagt, würde ich runtergemacht. Ich verfiel der Depression und wurde krank, war aber zu schüchtern, um zum Arzt zu gehen. 7-8 Jahre vorher muss man Depression gehabt haben, mindestens, um meine Krankheit zu bekommen. Psychose also geht bitte gleich zum Arzt mit euren Kids man kann es aufhalten. t